Breite Boulevards, neue Grünflächen, Cafés direkt an der Mur, Freizeitangebote, Sport, Veranstaltungen und ein völlig neu gestalteter Stadtraum mitten im Herzen von Graz: Mit dem Konzept „Lebensader Mur“ präsentiert Kurt Hohensinner eine umfassende Zukunftsvision für die innerstädtischen Murufer. Ziel ist es, aus dem größten ungenutzten Stadtentwicklungspotenzial der Stadt einen neuen Lebensraum für Menschen zu machen – mit mehr Aufenthaltsqualität, neuer Dynamik für die Innenstadt und einer Mur, die noch stärker mit dem Leben der Stadt verbunden wird.
Neue Lebensräume direkt an der Mur
Gemeinsam mit den Experten Guido Strohecker (Architekt und Stadtplaner), Robert Wendl (Ziviltechniker) und Kurt Fallast (Verkehr) wurde ein Konzept erarbeitet, das die Mur nicht länger als trennendes Element zwischen 8010 und 8020 sieht, sondern als verbindenden Stadtraum mitten in Graz. Zwischen Radetzkybrücke und Sackstraße sollen neue Promenaden, Sitzstufen direkt am Wasser, zusätzliche Grünflächen, Freizeitbereiche und neue Aufenthaltszonen entstehen. Geplant sind außerdem Pontons mit Cafés und Bars, konsumfreie Aufenthaltsbereiche, neue Spielplätze sowie Veranstaltungsflächen direkt an der Mur.
Die Mur ist das größte ungenutzte Stadtentwicklungspotenzial im Herzen von Graz. Andere Städte zeigen längst vor, wie ein Fluss zum Lebensraum für Familien, Sport, Gastronomie, Kultur und Tourismus werden kann.
– Kurt Hohensinner
Herzstück des Projekts ist das sogenannte „Murauge“ zwischen Radetzkybrücke und Tegetthoffbrücke. Dabei handelt es sich um eine Arena direkt am Wasser mit Tribünen und Platz für Veranstaltungen, Konzerte, Sport und Begegnung. Zusätzlich ist auch die Einrichtung einer Surfwelle als Option möglich, die einen neuen Freizeit- und Tourismusmagneten mitten in Graz schaffen könnte.
Verkehr unter die Erde, mehr Platz für Menschen
Ein zentraler Bestandteil des Konzepts ist außerdem die Neuorganisation des Verkehrs entlang der Mur. Der Verkehr am linken Murufer soll künftig unter die Erde verlegt werden. Konkret ist vorgesehen, dass die Verkehrsführung bereits beim Bereich des Landesgerichts vor dem Andreas-Hofer-Platz in eine Unterflurtrasse abtaucht – ähnlich wie heute bereits im Bereich Kastner & Öhler. Dadurch entstehen oberirdisch völlig neue Möglichkeiten für breite Boulevards, Grünräume, Aufenthaltsflächen und ein neues urbanes Leben direkt an der Mur. Gleichzeitig bleibt die Erreichbarkeit der Innenstadt erhalten.
Ich will die Mur wieder zur echten Lebensader der Stadt machen – mit mehr Aufenthaltsqualität, mehr Sport- und Freizeitangeboten, attraktiven Uferbereichen sowie neuen Impulsen für Gastronomie und Veranstaltungen.
– Kurt Hohensinner
Neue Impulse für Innenstadt und Wirtschaft
Auch wirtschaftlich sieht man enormes Potenzial entlang der Mur. Mehr Aufenthaltsqualität, zusätzliche Frequenz und neue Attraktionen sollen Innenstadt, Handel und Gastronomie stärken und Graz im Wettbewerb mit anderen Städten wieder nach vorne bringen.
Wirtschaftsbund-Obmann Bernhard Bauer betont: „Die Mur ist das größte ungenutzte Wirtschafts- und Standortpotenzial mitten in Graz.“ Städte wie Maribor oder Ljubljana würden längst zeigen, wie attraktive Flussräume Tourismus, Gastronomie und Handel beleben können. „Die Mur darf nicht länger ungenutzter Raum sein, sondern muss endlich zum wirtschaftlichen Motor für Graz werden.“
Das Konzept orientiert sich bewusst an erfolgreichen Beispielen anderer Städte, die ihre Flussräume längst als Treffpunkte und Motoren für Stadtentwicklung, Tourismus und Wirtschaft nutzen. Auf murcenter.at wird die Vision als neues Zentrum der Lebensader Mur beschrieben – ein Ort, an dem Freizeit, Kultur, Gastronomie und urbane Lebensqualität direkt am Wasser zusammenkommen.
Die Mur soll in zehn Jahren kein trennendes Element mehr sein, sondern ein verbindender Stadtraum mitten in Graz. Ein Ort, an dem Menschen ihre Freizeit verbringen, sich bewegen, Familien Zeit verbringen und der gleichzeitig auch wirtschaftlichen und touristischen Mehrwert für die Stadt schafft.
– Kurt Hohensinner
Alle Informationen, Visualisierungen und Details finden sich auf murcenter.at.




